• Erst mit 21 Jahren startete Beni Huggel als Fussballprofi durch, dafür aber richtig: Mit dem FC Basel wurde er 7x Schweizer Meister und spielte 41 Partien mit der Schweizer Nationalmannschaft. Mit 41 Jahren wagt er einen Neustart als Coach von Führungskräften. Wir treffen uns an einem nebligen Tag auf dem Basler Münsterplatz. Kalt und grau präsentiert sich dieser Ort, den Beni Huggel für unser Treffen ausgesucht hat. Nicht den Barfüsser- oder Marktplatz, wo der Klub zusammen mit den Fans die grössten Erfolge feierte, jeweils in einem bunten Menschenmeer. Hier: menschenleer. Dieser Gegensatz passt zu Beni Huggel. Der ehemalige Fussballstar liebt Menschen, aber meidet privat grosse Menschenansammlungen, fiel schon während seiner aktiven Sportlerkarriere auf durch seine Andersartigkeit. Er entsprach nie dem typischen Klischee des erfolgsverwöhnten Fussballers: Blitzgescheit und differenziert kann man mit ihm über alles parlieren. Ein belesener, vielseitiger Mann, dieser Beni Huggel. Am 7.7.77 geboren, spielt die Zahl 7 auf eigentümliche Weise eine Rolle in seinem Leben. Ein Gespräch über 7-Jahres-Rhythmen, die Bundesratswahl und (Wut-)Ausbrüche. «Ich war ein Langsamsta


  • Sie ist eine Frau, die auffällt: Hübsches Äusseres, intelligent, gewitzt – und der lebende Beweis, dass man nicht krank aussehen muss, wenn man krank ist. Silvia Meier-Jauch blogt und vlogt sich lachend und fluchend durch Social Media. Dass die 36jährige häufiger kichert als ernst ist, mag auf den ersten Blick irritieren, hat aber einen offensichtlichen Hintergrund: Als Betroffene macht sie sich einen Spass draus, Krankheiten das Bedrohliche zu nehmen, denn „mein Leben ist ernst genug“. Mit dieser leichtfüssigen Art mit täglichem Schmerz umzugehen, kommt sie an. Als Botschafterin der Rheumaliga Schweiz genau so sehr, wie in ihrem Freizeitkurs, wo sie mit Kindern aus unterschiedlichen Kulturkreisen lustige Experimente durchführt. Ein Gespräch über geschminkte Wahrheiten, gelebte (Alb-)Träume und wie es ist, als Schmerzpatientin einen Schmerzforscher zum Mann zu haben. „Ich war von meiner Art her schon immer etwas anders.“ Anna Maier: Du hast mir gerade erzählt, dass deine Krankheitsgeschichte just im selben Moment begann, in dem eigentlich etwas wunderschönes Neues anfing: bei der Geburt deiner Tochter. Hast du das in diesem Moment realisiert oder kam das erst


  • Er war nicht der Talentierteste, erreichte aber mit immensem Biss die Weltspitze. Bis er es eines Morgens kaum mehr in das Starthäuschen schaffte.


  • Sie erlitt zwei Fehlgeburten, verlor ein Baby unmittelbar nach der Geburt und einer ihrer drei Söhne kam mit dem Down Syndrom zur Welt. Und trotzdem glaubt Priska Ming, 49, dass alles seinen Sinn hat.

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