Die Wichtigkeit des Zuhörens.

Ja, wir alle schauen zurück und voraus bei einem Jahreswechsel. Welches war das wichtigste, prägendste, berührendste, freudigste, lustigste Ereignis 2018? Was erwartet uns 2019? Und warum spielt dabei das Zuhören die Hauptrolle?

Was hatten Sie für ein Jahr? Ich weiss nicht, wie es Ihnen geht – würde es aber gerne erfahren. Schreiben Sie mir doch.

Warum will ich das wissen? Weil ich mich gerne mit meinen Lesern austausche und mehr über sie erfahre. Weil ich gerne zuhöre.

Weil ich Lebensgeschichten liebe, weil keine identisch ist zur anderen.

Genau darum habe ich mich Anfang 2018 entschieden, dieses Online-Magazin zu gründen. Damit ich lernen kann, inspiriert werden und inspirieren kann. Denn ich glaube daran, dass andere – echte! – Lebensgeschichten häufig mehr zur Veränderung anregen, als wenn man sich nur um die eigenen Sorgen und Probleme dreht.

Viele von uns stehen Mitten im Leben, tragen ihren Rucksack mit allerlei Erfahrungen mit sich herum, mit stärkenden Elementen, aber eben auch mit schwächenden.

Der Jahreswechsel ist doch eine gute Zeit, um sich zu überlegen, ob man sich nicht von Ballast befreien und den Rucksack neu beladen möchte.

Man stellt sich Fragen wie:

Wie würden andere Menschen in derselben Situation handeln?
Wie kann man Schwäche in Stärke umwandeln?
Wie kann man sich vorantreiben anstatt sich aufzugeben?
Wie kann man sich zu einem Selbst-Bewusstsein durchringen, auch wenn einem grad alles über den Kopf zu wachsen scheint?

Die Menschen, die ich zum Gespräch treffe, eint alle dasselbe:

Sie haben kein stromlinienförmiges Leben sondern eines mit Brüchen im Leben.

Sie mussten sich neu erfinden, mussten kämpfen (oder zu kämpfen lernen), sich Gehör verschaffen.

Sie alle verdienen es, dass man ihnen zuhört. Weil sie Bewundernswertes geleistet haben oder leisten, man im besten Fall ein wenig ihrer Energie für den eigenen Alltag mitnehmen kann oder vielleicht seine eigenen Herausforderungen neu anschauen mag.

Meine Texte sollen nicht runterziehen, ich möchte keinen Betroffenheit-Journalismus machen.

Meine Gesprächspartner sitzen nicht am Tiefpunkt fest sondern haben aus einem Tiefpunkt zum Höhenflug angesetzt.

Sie haben die Herausforderung als Chance genutzt. Ihr Handeln soll vielmehr motivieren und eine Neubetrachtung/Neugestaltung der eigenen Lebensgeschichte ermöglichen.

Alle Menschen erleben weniger schöne Zeiten, auch „Hochglanzmenschen“, die sich stets perfekt präsentieren. Das sollte man nie vergessen, wenn man selber grad irgendwo in einem Tief steckt.

Gerne lege ich Ihnen meine zwei neuesten Gespräche ans Herz:

  • Soulsänger Seven, der so fest an seinen Traum glaubte, dass er sich nicht von seinem Weg abbringen liess, auch als er vor gerade mal 10 Menschen sang, die er alle persönlich kannte und sich in dieser Zeit wegen Geldmangel nur von Reis ernährte. Heute lebt er ein – von aussen betrachtet – sorgenfreies, erfolgreiches Musikerleben – aber auch er hat schon in jungen Jahren einen heftigen Schicksalsschlag erlebt. HIER gehts zum Interview.
  • Christian Grass und Bruno Roeder, die beide einzeln schon unglaubliche Geschichten erlebt haben (müssen Sie lesen!), die sich vor 5 Jahren über den Weg liefen und seither ihr Leben so umgekrempelt haben, dass sie selber mehr Sinn darin erkennen konnten, zeitgleich aber fast ihr ganzes Umfeld verloren. Eine fast schon philosophische Betrachtung unserer Gesellschaft lesen Sie HIER.

Falls Sie mögen, schreiben Sie mir, was Sie schon an Hochs und Tiefs durchlaufen haben. Einzelne werden vielleicht sogar irgendwann den Weg hier auf KeinHochglanzmagazin finden.

Von Herzen ein wunderbares Jahr wünsche ich Ihnen!

Text: Anna Maier

 

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30. November 2018
«2019 steht eine grössere Veränderung an.» Beni Huggel, 41, Ex-Fussballer und Coach
1. Januar 2019
„Wir agieren häufig noch wie Höhlenmenschen.“ Christian Grass und Bruno Roeder

Kommentare

  • Beat Merki
    REPLY

    Liebe Anna
    Du weisst ja wie sehr ich Dein Magazin schätze und zwar genau aus den Gründen weiche Du hier erwähnt hast.
    Ich habe im vergangenen Jahr ein Wellental mit Höhen un Tiefen durchschritten.
    Jetzt bin ich an einem Punkt wo ich mich entschieden habe noch mal neu durch zu starten, es wird kein einfaxher Weg sein aber ich bin fest entschlossen ihn zu gehen und glaube an mich und dass ich es schaffe.
    Ganz liebe Grüsse an Dich Anna
    Herzlich Beat

    1. Januar 2019
  • Petrecca
    REPLY

    Danke Anna. Als Oldschool-Zeitungsleser, schweife ich nun zu Deinen guten, bereichernden Texten und Interviews und lese diese einfach sehr gerne. Bravo! ….und liebi Grüess vom Hallwilersee Dani

    11. Januar 2019

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